Das Maibaumstellen gilt eindeutig als wichtigster Brauchtum. Noch im April fährt die Jugend in einen geeigneten Wald und sucht entsprechende Bäume aus, die anschließend gefällt werden. Vor Ort werden die Birken- oder Buchenbäume entrindet und störende Äste abgeschnitten.

Mithilfe eines Traktors samt Anhänger werden die Bäume von der Jugend ins Ortszentrum gebracht, wo anschließend das „Aufmascherln“ beginnt.

Mit Maschen, Schnüren und Kränzen werden die Baumspitzen herausgeputzt und dekoriert, damit sie – aufgestellt – schon weit entfernt in voller Farbenpracht zu sehen sind.

Die Symbolik des Maibaums beruht vor allem im heidnischen Brauchtum. Der Maibaum wurde schon im 17. Jahrhundert in der Walpurgisnacht vom 30. April zum 1. Mai aufgestellt, um böse Geister zu vertreiben. Wichtig war, sowohl damals, als auch heute, dass der Stamm des Baumes abgeschält wurde, damit die Hexen sich nicht unter der Rinde festsetzen konnten.

Gepostet von Jugend Horitschon am Samstag, 19. Mai 2018